Ein individueller Sanierungsfahrplan – kurz iSFP – ist ein strukturiertes Dokument, das für ein konkretes Gebäude aufzeigt, welche energetischen Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge sie am meisten bringen.

Was steht in einem iSFP?

Ausgangspunkt ist immer eine energetische Bestandsaufnahme vor Ort: Bausubstanz, Dämmstandard, Fenster, Anlagentechnik. Darauf aufbauend werden verschiedene Sanierungspfade durchgerechnet – etwa eine Komplettsanierung in einem Schritt gegenüber einer Sanierung in mehreren Etappen über mehrere Jahre. Für jede Etappe wird sichtbar, welche Kosten, welche Einsparung und welcher energetische Zielzustand zu erwarten sind.

Warum lohnt sich ein iSFP auch finanziell?

Neben der reinen Planungssicherheit hat der iSFP einen konkreten finanziellen Vorteil: Bei vielen BAFA-geförderten Einzelmaßnahmen erhöht ein vorliegender iSFP den Fördersatz um 5 Prozentpunkte. Wer ohnehin plant, in den nächsten Jahren mehrere Maßnahmen umzusetzen, sichert sich damit einen spürbaren Zuschuss zusätzlich zur regulären Förderung.

Für wen ist ein iSFP sinnvoll?

Besonders für Eigentümer:innen, die nicht auf einen Schlag sanieren möchten oder können, sondern schrittweise vorgehen wollen – zum Beispiel zuerst die Heizung, später die Fassadendämmung. Der iSFP gibt dafür eine verbindliche Reihenfolge vor, die auch nach Jahren noch als Entscheidungsgrundlage dient.


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